Namensfindung - Corporate Naming - Namenskreation

Benno van Aerssen lässt aus Ideen Namen werden, die klingen, die einmalig sind und die einen starken Ausdruck haben.


 

Benno van Aerssen versteht die Kreativität und Ideenfindung bei der Namensfindung unternehmerisch, also im Ergebnis zweckmäßig. Auch Künstler sind kreativ, allerdings nicht zweckgebunden, sondern "lustvoll" oder "getrieben". Kreativität kann sehr wohl zielorientiert sein, gebannt in einen Zielkorridor und zwar ohne dabei kastriert zu werden.

Der Name spiegelt den einzigartigen Charakter eines Produkts, einer Dienstleistung, eines Projekts oder eines Unternehmens wieder.

Der Name definiert deren Identität und macht Produkt und Unternehmen unverwechselbar.

 

Das Kind beim Namen nennen

Es liegt in der menschlichen Natur, dass wir Dingen gerne einen guten Namen geben. Von Flora und Fauna über Städte, Planeten und Menschen bis hin zu Autos und Computern, alles bekommt einen Namen.

Ein guter Name ist mehr wert als Reichtum
(Miguel de Cervantes


Namen, Assoziationen und Emotionen

Ein guter Name weckt positive Assoziationen und Emotionen. Er schafft Vertrauen in die Werte eines Produkts und garantiert für seine Qualität.

Ein sorgfältig ausgewählter Markenname bringt entscheidende Wettbewerbsvorteile:

  • Ein hoher Wiedererkennungswert
  • Einen klaren Ausdruck der Positionierung
  • Eine rechtliche Absicherung gegen Nachahmungen.

Ein neuer Name sollte wie ein Resonanzkörper fungieren, kollektive Erfahrungen in den Köpfen der Konsumenten aktivieren – der Name muss eine Verbindung herstellen zu Erfahrungen, Emotionen, Assoziationen und Bildern.

Es bedarf einer scheinbar paradoxen Herangehensweise, um für eine Firmengründung oder Produkteinführung zu einem guten Namen zu kommen: Der Erfolg eines Namens hängt zunächst von der scheinbar unvereinbaren Gleichzeitigkeit zweier Bedingungen ab: Vertrautheit und Neuigkeitswert, der Reiz des Neuen und die Sicherheit des Vertrauten.

Ein wirklich guter Name

Ein optimaler Produktname oder Markenname sollte einige Anforderungen erfüllen:

  • Klangästhetik

    Die Kunden müssen sich wohl fühlen mit dem Markennamen.
    "Ästhetik" ist hier funktional und zielorientiert zu verstehen.
  • Memorierbarkeit

    Einmal gehört muss er haften bleiben, der neue Markenname.
  • Leistungsassoziation

    Stimmt der Markenname auf die unternehmerische Leistung ein?
  • Domaintauglichkeit

    Eine nicht unbedeutende Größe ist die Tauglichkeit des Markennamens als Internet-Domain.
  • Positive Assoziationen wecken

  • über eine aussichtsreiche markenrechtliche Stabilität verfügen
  • leicht verständlich und aussagekräftig sein
  • gleichzeitig international attraktiv und verwendbar sein
  • innovativ und zukunftssicher sein

Jedes Namensprojekt ist dabei in seinen Anforderungen so individuell wie jedes Produkt.


 

Verschiedene Namensarten und -typen

Als kleine Orientierung, um einen Namen zu finden, der nicht nur passt, sondern sowohl werbewirksam als auch URL-tauglich ist, finden Sie hier die verschiedenen Möglichkeiten der Namensgebung:

  • Der eigene Name als Firmenname

    Das gehört mit zu den besten Varianten, die man sich denken kann. Die Modewelt ist voll von Designernamen. Bogner, Joop, Tommy Hilfiger, Lacoste. Aber auch viele Traditionsunternehmen hören einfach auf den Namen des Gründers (oder Lizenzgebers) – Märklin, Würth, Beate Uhse, Otto-Versand.

    Doch Vorsicht: Diese Variante ist nur gut, wenn der Name leicht auszusprechen ist und alle anderen oben genannten Kriterien erfüllt. Dann schafft die Nennung des Inhabers im Firmennamen Nähe und Vertrauen.
  • Sprechende Namen

    Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie das Produkt beschreiben. Das Unternehmen oder die Produkte werden durch ihre äußere Benennung ihrem inneren Wesen nach charakterisiert. Zum Beispiel Pelikan, Uhu, Puma oder Frosch heißen bekannte Firmenmarken. Sprechende Namen kann man natürlich in jeder Sprache wählen, wie die Beispiele Apple oder Yello zeigen.

    Vorteil: Sprechende Namen sind einfach zu merken. Handelt es sich um Tiernamen, wirkt dies zudem sehr sympathisch. Nachteil: Da viele Begriffe bereits vergeben sind, ist die Schutzfähigkeit oft nicht gegeben.
  • Fremdsprachliche Namen

    Fremdsprachliche Namen sind mit Vorsicht zu genießen, denn zum einen ist die Aussprache oftmals nicht für jeden ganz einfach und die Bedeutung ist auch nicht immer klar. Deshalb leidet die Merkfähigkeit darunter. Auch ein Problem: Wie wird der Name geschrieben?
  • Zusammengesetzte Namen

    Diese Methode eignet sich dafür, zu neuen Namen zu kommen. Man nehme dazu zwei Wörter, die beispielsweise das Produkt beschreiben. Bei einem Staubsauger, der schnell und fix sauber macht, zum Beispiel Sta-Fix. Aber auch ganze Wörter können zusammengesetzt werden, wie bei Wash & Go. Für wen das Produkt gemacht ist, kann auch im Namen vorkommen wie bei der Kinderschokolade.
  • Akronyme

    Das sind Namen, die aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildet werden. WMF oder AEG, IBM oder BMW sind dafür Beispiele. Der Nachteil ist, dass einige nur schwer zu merken sind und die Bedeutung dahinter leicht in Vergessenheit gerät und somit nutzlos ist. Zumal sind als URL bereits alle Akronyme mit drei Buchstaben vergeben – und bei mehr Buchstaben wird es langsam schwer, sich diese zu merken. ADAC und CVJM sind da vielleicht noch Ausnahmen.
  • Kunstnamen

    Das gute an frei erfundenen Kunstnamen ist, dass sie sehr gut schutzfähig sind. Allerdings kann es Jahre dauern, bis ein solcher Name bei den Kunden hängen bleibt. Auch hier besteht die Gefahr, dass er schwer auszusprechen ist.
  • Buchstabenoperationen

    Einzelne Buchstaben in Wörtern werden ersetzt oder einfach weggelassen. So wurde aus Flicker Flickr und aus Trend trnd. Die Methode kann zu aufmerksamkeitsstarken Namen führen. Aufgrund der Ähnlichkeit mit vorhandenen Begriffen können positive Assoziationen erzeugt werden.

 

Wenn Sie aktuell einen Ideenstau und Probleme bei der Namensfindung haben, dann sprechen Sie mit Benno van Aerssen.