ALPEN-Methode

Die ALPEN Methode ist keine echte Kreativitätstechnik, sie ist eine Methode die hilft das tägliche Zeitmanagement schneller in den Griff zu bekommen. Außerdem ist die Methode über das Wort „Alpen“ kinderleicht und ohne großen Aufwand zu merken und sie funktioniert einfach und gut. Generell spielt heute ein gutes und effizientes Zeitmanagement in allen innovativen Unternehmen eine sehr große Rolle, da der Takt unseres Business nun einmal nicht langsamer wird, sondern jeden Tag schneller und vielschichtiger schlägt.

Zeitmanagement darf aber keine Theorie sein mit einer täglich aufs Neue frustrierend langen Liste unerledigter Aufgaben. Das einfache Merk-Schema „ALPEN“, das auch mir schon sehr oft wieder auf den Pfad eines guten Zeitmanagements geholfen hat, hilft mit, diese Planung realistisch zu machen.


 

ALPEN-Methode - Eignung

Werkzeug zum eigenen Zeitmanagement.


ALPEN-Methode - Wie es funktioniert

Zeitmanagement darf nicht in exzessive Zeitplanung münden, die selber wieder nur Zeit verschlingt. Mit vielen anderen Methoden treibt man quasi nur den Teufel mit dem Belzebub aus. Planen Sie daher nicht genauer als notwendig – das ist die Kunst beziehungsweise der effiziente und zielführende Kompromiss. Auch jede Planung kostet ihre Zeit. Versuchen Sie Zeitplanung einfach zu halten. Simple, banale Regeln sind dafür das richtige Mittel.

Hier zunächst die Kernregel für permanent einzuplanende Pufferzeiten:

   

Pufferzeiten werden meist mit 40 % veranschlagt.

                 
   

Sie sind aber stark von der Berufsgruppe abhängig.

                 
    Versuchen Sie zunächst Ihren konkreten Bedarf an Pufferzeiten festzustellen.                  

Entscheidend für das Gelingen der Tagesplanung ist nicht, diese Zusammenhänge zu kennen. Morgen schon wäre das wieder vergessen. Wichtig ist, die Zusammenhänge ins Bewusstsein einzupflanzen. Dazu dient als einfache Merkregel eben die vielzitierte ALPEN-Methode:

A

Aktivitäten und Aufgaben notieren

L

Länge, also Zeitdauer, abschätzen

P

Pufferzeit reservieren (typisch 40% für Unvorhergesehenes)

E

Entscheidungen über Weglassen und Prioritäten treffen

N

Nachkontrolle und Unerledigtes auf nächsten Tag übertragen

Konzentrieren Sie sich nicht ausschließlich auf die Aufgaben der Tagesarbeit. Planen Sie Erfolge. Legen Sie fest, welche Ziele Sie dafür setzen müssen. Fangen Sie mit dem wichtigsten Teilziel an und arbeiten mit einem Merkblatt. 

Benno van Aerssen über die ALPEN-Methode

ALPEN-Methode zur Effizienzsteigerung
Benno van Aerssen entwickelt Ihre Innovationskultur

"Eine realistische Planung setzt immer voraus, dass alle wichtigen Aktivitäten schriftlich notiert werden, egal ob auf Papier oder im Computer. Von jeder dieser Aktivitäten müssen wir wissen, wie lange sie dauern. Dazu benötigen wir dann noch Pufferzeitenvon etwa 40 % (Faustregel), bei vielen Berufsgruppen ist es allerdings auch deutlich mehr oder deutlich weniger. Entscheiden Sie nach Ihrem Gefühl."


"Je stärker man sich an "Aktivitäten" statt an "Zielen" orientiert, desto mehr Pufferzeiten braucht man. Denn was man einmal begonnen hat, macht unser Unterbewusstsein erst "ganz perfekt", bevor es eine neue und noch unbekannte Aufgabe angeht.
Dann erst legen wir Prioritäten fest und entscheiden, was wir weglassen. Die Entscheidung über die Prioritäten entscheidet maßgeblich über den Erfolg Ihres Zeitmanagements. Geben Sie niemals Lieblingsaufgaben den Vorzug. Stufen Sie niemals unangenehme Aufgaben unangemessen zurück!"