Discussion 66 - BUZZ Session

Discussion 66 (auch als Buzz-Session oder Philipps 66 bekannt) ist eine Variante des Brainstorming, bei der sehr viele Teilnehmer einbezogen werden können.


 

Die Zahl 66 ergibt sich hier zum einen aus der Gruppengröße (6 Personen) und zum anderen aus dem Zeitraum für das Brainstorming (6 Minuten).

Der Vorteil der Aktivierung von vielen Köpfen in sehr kurzer Zeit tritt aber in der Erfahrung nur dann ein, wenn auch die Fähigkeiten eines sehr eloquenten Moderators genutzt werden, der die Gruppe für die Aufgabenstellung begeistern und mitreißen kann.

 

Discussion 66 - Eignung

Discussion 66 ist besonders geeignet, wenn schnell eine Vielzahl von Ideen auf den Tisch müssen, um zum Beispiel neue Nischen für Produkte und Dienstleistungen zu finden, Produktverbesserungen voranzutreiben, sowie neue Produkte und Verfahrenstechniken anzudenken.

Aber auch Bereiche wie technische Konstruktion, Werbung, Verkaufsförderung, Namensfindung, Führungsprobleme und organisatorische Probleme sind hier passend.

Discussion 66 - Wie es funktioniert

In der Discussion 66 wird eine Brainstorming-Sitzung mit sehr vielen Teilnehmern durchgeführt, so dass eine Aufteilung in Kleingruppen erforderlich ist.

Die Teilnehmer werden daher in Sechser-Gruppen eingeteilt. Jede dieser Kleingruppen führt ein kurzes, sechsminütiges Brainstorming durch.

Die Teilnehmer aus der Kleingruppe wählen ihre besten Ideen aus und präsentieren diese anschließend im Plenum.

Die Angabe der Gruppengröße sowie die Zeitangabe stellen nur Richtwerte dar. So ist eine „Discussion 89“ beispielsweise eine Gruppen mit 8 Teilnehmern, welche ein neunminütiges Brainstorming durchführen.

Die Durchführung beruht auf dem selben Prinzip, welches der Methode Discussion 66 zugrunde liegt und ist genauso denkbar und durchfürbar.

Durch den zeitlich festgelegten Ablauf dieser Technik kommt es zu einer starken Aktivierung der Teilnehmer, da es ein Anreiz sein kann, in der festgesetzten Zeit möglichst viele Ideen zu produzieren.

Die Wettbewerbssituation zwischen den Untergruppen ist zusätzlich ein spürbarer Ansporn, die meisten oder besten Ideen zu sammeln.

Diese Technik arbeitet optimal bei einer Teilnehmerzahl von 20 Personen und mehr. Der Vorteil liegt in dem großen Ideenspektrum, das in kurzer Zeit herausgearbeitet werden kann.