Advocatus Diaboli

Ein Teilnehmer oder eine Gruppe übernimmt zu einem vorgegebenen Thema oder einer Idee die Rolle des Advocatus Diaboli und versucht die anderen Teilnehmer oder Gruppen durch seine kontroverse Argumentation zu überzeugen.

Im Training mit Benno van Aerssen lernen die Teilnehmer und Teams Ihre Ideen intensiver und kontroverser zu diskutieren als sie es je für möglich gehalten haben. Kurze, heftige und anreichernde Diskussionen sind effizienter als stundenlange, zähe und lähmende Diskussionen.

Besonders Innovationsmamager die häufig in der Rolle eines Moderators aggieren können sehr von dieser Methode in ihrer Arbeit profitieren.


 

Anschließend diskutieren alle Teilnehmer welche Idee überzeugen könnte und welcher Vorschlag nicht so gut angekommen ist.

Diese Methode hat durchaus Ähnlichkeiten mit den 6 Hüten von De Bono aber ist durch nur eine Haltung sehr viel einfacher gestrickt.

Durch die Advocatus Diaboli-Haltung sollen verschiedene Sichtweisen zu einem Target entwickelt werden. Die Teilnehmer sollen dabei Standpunkte ändern und auch bewusst wechseln. Das geplante Problem beziehungsweise die Idee wird bewusst kontrovers diskutiert.

 

Advocatus Diaboli - Eignung

Die Methode eignet sich typischerweise sehr gut für die Evaluierungsphase einer Idee.

 

Advocatus Diaboli - Weitere Infos

Ein Advocatus Diaboli ist eine Person, die ganz bewusst eine Gegenposition vertritt und so häufig auch Partei für die eher kritische Seite ergreift.

Advocatus diaboli (lat. „Anwalt des Teufels“) ist ein alter lateinischer Ausdruck und bezeichnet ursprünglich in der römisch-katholischen Kirche die Person, die im Verfahren der Selig- beziehungsweise Heiligsprechung Argumente gegen die besprochene Persönlichkeit zu sammeln und vorzutragen hatte.

Der Gegenspieler war der "advocatus angeli", welcher für die Seligsprechung argumentierte.

Im weiteren Sinne bezeichnet man im Bereich der Rhetorik jemanden als „advocatus diaboli“, der mit seinen Argumenten die Position der Gegenseite vertritt, ohne ihr selbst anzugehören. Häufig findet man auch die falsche Bezeichnung „advocatus diabolus“. Der Teuflische, der hier gemeint ist, heißt aber im Lateinischen richtiger Weise diabolicus.